Sonntag, 10. Dezember 2017

Es hat drei Männer gebraucht, um über Dylan hinwegzukommen. Es ist mir egal, dass er sich nicht meldet. Gestern habe ich mich mit einem Freund meines Bruder getroffen; Basti. Wir haben uns bei mir zum Trinken verabredet. Wir tranken Gin und er erzählte mir von seinem Leben. Erzählte mir die gleichen Geschichten wie meine. Es heißt, dass jeder Mensch ein Gegenstück hat. Er ist ein Jahr jünger als ich, aber ich mag ihn trotzdem. Es ist das erste Mal, dass ich etwas mit einem jüngeren habe. Er erzählte mir davon, wie sein Vater auf ihn einschlug, wie er oft verprügelt wurde und wie mein Bruder ihm oft den Hintern gerettet hat. Er hat sich zur Wehr gesetzt; schlug zurück. Sollte ich angst haben? Vielleicht. Hab ich es? Nein. Hab ich einen Knall? Ja. Er geht zur Toilette und flüstert dort zu sich selbst: „Gott. Seine Schwester ist so heiß.“. Nach einer Stunde hatten wir die Schnauze von dem billigen Gin voll, den mir mein Ex geschenkt hat und sind dann zum Center gefahren, um uns Bombay Gin zu holen. Es verging nicht viel Zeit, bis er in meinem Badezimmer vor der Toilette hockte und sich übergab. „Deine Mische ist zu stark.“ „Findest du?“ Ich nehme einen großen Schluck der Cola-Bombay Mischung. „Oh ja.“ Er fing an zu zittern. „Basti! Du zitterst! Geht es dir gut?“ „Mir ist nur ein wenig kalt.“ Ich nahm die Decke, mit der ich mich zuvor zugedeckt habe und wickelte ihn damit ein. Seine Lippen kamen meinen sehr nahe und es war mir egal, dass er gebrochen hat. Ich wollte ihn küssen. Aber er hat sich weggedreht. Das Zittern wird stärker. „Ist dir immer noch kalt?“ „Ja.“ „okay. Ich mache dir einen Tee.“ „Ich möchte keinen Tee.“ Ich nehme sein Gesicht in meine Hände und sehe ihm tief in die Augen. „Es wird dir danach besser gehen. Versprochen.“ Er zögert, nickt dann aber. Ich habe ihm noch eine weitere Decke und den Tee gebracht; welchen ich sogar noch kalt gepustet habe. Ich hockte vor ihm und vergewisserte mich, dass es ihm auch wirklich gut geht. Um ihm wieder etwas näher zu kommen, richtete ich die Decke an seinem Hals und kam ihm mit meinen Lippen näher. Ich spüre dieses vertraute Kribbeln im Bauch; die Angst vor dem ersten Mal. Spüre seinen warmen Atem und seine sanften, vollen Lippen. -------- Wir fahren nach Berlin und besuchen dort eine ehemalige Kollegin von mir. Auf dem Weg treffen wir meinen Ex und müssen so tun, als wäre nie etwas passiert. Als hätten wir in den letzten Stunden nichts verwerfliches getan. ------ Ich trinke immer weiter. Basti wollte nichts mehr, was aber auch in Ordnung ist. Er küsst mich trotzdem. Es liegt also nicht nur am Alkohol, dass er mich geküsst hat. ----- Ich gucke auf die Uhr. Um fünf. Wir sind eben erst nach Hause gekommen. Ich gehe ins Schlafzimmer und ziehe mich um, da ich nur noch ins Bett will. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich ihn dabei nicht verführen würde. Ich zog mir noch keine Hose an. Ich wollte, dass er meinen Hintern in meinem schwarzen Seidenslip sieht und Lust auf mich bekommt. Er hat sich ins Bett gelegt und mich beobachtet. Ich setzte mich auf ihn und küsste ihn leidenschaftlich. Ich küsste seinen Körper und öffnete seine Hose, um ihn tief in den Mund zu nehmen. Ein lautes Stöhnen drang aus seiner Kehle. Das ultimative Zeichen dafür, dass ich es richtig mache. Er zieht mich nach oben, zieht mir die Sachen aus, legt sich auf mich und dringt tief ein. Er füllt mich komplett aus und ich stöhne seinen Namen. Es ist ein überragender Moment. Ein Moment, der nur uns beiden gehört. Ich drücke ihn von mir weg, drehe ihn auf den Rücken, setze mich auf ihn und lasse ihn langsam in mich gleiten. Der Rhythmus ist perfekt; aber er ist zu ungeduldig. Er packt mich an meinem Hintern und stößt schneller und härter zu. „Basti. Ganz ruhig. Du wirst schon kommen. Aber ich will dich erst genießen.“ Ich nehme meinen alten Rhythmus wieder auf, bis er es nicht mehr aushält und mich mit einer schnellen Bewegung auf den Rücken dreht. Er hat nicht mit mir geschlafen – er hat mich gefickt. So hart wie es nur möglich war. „Du bist die erste, bei der ich innerhalb von einer Stunde komme.“ Ich kichere. „Sagst du das jetzt nur um nett zu sein?“ Er gibt mir einen Kuss und sagt, dass er nicht nur nett sein wollte, sondern es tatsächlich so war. Er nimmt mich in den Arm und wir schlafen ein.

17.12.17 15:22

Letzte Einträge: Montag, 02. Oktober 2017, Dienstag, 10. Oktober 2017, Freitag, 13. Oktober 2017, Sonntag, 17. Dezember 2017

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)

Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)


 Smileys einfügen