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Donnerstag, 28. Juli 2016

Es ist viel zu laut. Und viel zu heiß. Er hat mich in seine Arme genommen und schläft seelenruhig weiter, trotz des Lärms. Ich versuche mich sanft zu lösen und das Fenster zu schließen, damit ich noch etwas schlafen kann. Ich bin müde und kaputt vom gestrigen Abend. Trotz dessen, dass das Fenster die ganze Nacht lang offen war, riecht es nach Schweiß und Sex. Der Ausblick ist fantastisch. Normalerweise hasse ich meine Stadt, aber vor meinem Fenster sind viele Bäume, was ich sehr schön finde. Er streckt sich, sieht mich müde an und fragt, wie spät es ist. Halb acht. Ich komme wieder zu ihm zurück, gebe ihm einen Kuss und schlafe in seinen Armen ein. ----- Halb 10: ich bin wach, müde und kann nicht mehr schlafen. Ich schlafe an sich sehr wenig, aber die Nacht heute hat mich fertig gemacht. Er sieht mich an. Diesmal nicht nur müde - er hat wieder Lust. Ich verdrehe die Augen und kicher verlegen. Noch bevor er nach meiner Hand greifen kann, stehe ich auf und laufe zur Küche, um das Frühstück vorzubereiten. ----- Ich stehe an meinem Schminktisch. Oh gott, ich bin so blass. Mein Hals ist übersät von Bissspuren. Ich sehe einfach schrecklich aus. Ich hole mein make-up aus der Tasche und versuche etwas Farbe in mein Gesicht zu kriegen. Er sieht mir dabei zu. Zum Ende hin kommt er auf mich zu, umarmt mich von hinten, küsst meinen Nacken und sagt, dass ich auch ohne schminke wunderschön bin. Ich bin gerührt und drehe mich zu ihm um, um ihn zu küssen. Er läuft vor zum Wohnzimmer, während mein Blick auf das Laken fällt. Überall sind kleine Blutflecken. Ich hab ihm gestern wohl den Rücken aufgekratzt. ----- Wir sind bei meinen Eltern. Sie sind verreist, deswegen passe ich auf den Kater auf. -- Er küsst mich am Hals, zieht mir die Hose aus und schläft mit mir. Ich sagte ihm zwar, dass ich keine Lust habe, aber ich kann ihm nicht widerstehen. ----- Er sitzt in der Bahn. Ich bin erleichtert darüber, dass er jetzt nach hause fährt. Ich möchte zwar diese Nähe und Begierde spüren, aber teilweise bin ich von meinem Verhalten auch angewidert. Es ist nicht die feine Art, ich weiß, aber ich möchte nachts jemanden neben mir spüren. Ich ertrage diese Leere in meinem Bett nicht. Ich ertrage diese Leere in meiner Wohnung nicht. Ich ertrage diese Leere in mir nicht mehr.

28.7.16 22:43

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