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Mittwoch, 02. August 2017

Ich bin neben Marie, meiner Freundin aus der Kita, in der ich gearbeitet habe, aufgewacht. Gestern waren wir ein Weile im Pool, da es einfach viel zu warm war und haben am Abend, als es etwas kühler wurde, eine Radtour gemacht. Am See beobachteten wir drei Kinder, sie müssten so 12 Jahre alt gewesen sein, die sich ein Boot geliehen und in die Mitte gerudert sind. „Guck mal. Endlich normale Kinder. Die, die nicht die ganze Zeit am Handy hängen und stattdessen etwas erleben.“ „Genau wie wir. Immerhin sind wir hier am See und waren vorhin im Pool.“ Ich deutete auf den See. Nach einer Weile hat es angefangen zu nieseln, also sind wir zurück gefahren und haben bis um drei Uhr nachts an der Konsole gespielt. Gegen halb drei nachmittags bin ich nach Hause gefahren, weil Dylan heute zu mir kommen wollte. Es ist ewig her, seit unserer letzten Nacht. Und ich will ihn wieder spüren. Ich will ihn einfach in meiner Nähe haben. Ich denke, dass mir selbst das reichen würde. Einfach nur in seiner Nähe zu sein. Wir wollen uns heute Dr. House ansehen und ein bisschen reden. Er kommt um 20:15 Uhr zu mir. Bis dahin räume ich auf und mache das Bett, das wir später wieder unordentlich machen werden. ------ Es ist 20 Uhr und er hat sich bisher noch nicht gemeldet. Dann kommt er heute wohl nicht mehr. Was soll's. Dann schreib ich ihm jetzt, dass ich einkaufen gehe. Vielleicht ist er ja gerade unterwegs, dann kann er halt mal auf mich warten. ------ 20:39 Uhr: „Sorry, dass ich jetzt erst antworte. Was hast du dir gekauft?“ „Bin gerade noch dabei. Soll ich dir was mitbringen?“ „Brauchst du nicht, alles gut.“ „Okay.“ 20:50 Uhr: „Oder wollen wir uns morgen treffen? Wäre das in Ordnung?“ Nein, das wäre nicht in Ordnung. Du wolltest schon vor 45 Minuten bei mir sein. Du sagst mir einfach schon wieder ab. Meine Laune ist im Keller. „Ich bin morgen nicht da.“ Ich habe zwar morgen nichts vor, aber es bringt nichts, es zu verschieben. Er macht morgen sowieso wieder das gleiche. „Und am Freitag?“ Am Freitag hab ich tatsächlich was vor. Marie ist zu einer Party eingeladen und sie nimmt mich mit, damit wir schnell abhauen können. Immerhin bin ich ja „so traurig“ über die Trennung von meinem Ex, dass ich nicht so lange durchhalten kann. Danach würden wir in ein Gruselkabinett gehen und versuchen, nicht zu laut zu kreischen. „Warte, ich komme noch herum.“ „Ich hab erst wieder nächste Woche Zeit. Wenn ich nicht arbeiten muss. Du musst aber nicht kommen, wenn du nicht willst.“ Hör einfach auf mich anzulügen. Sag einfach, dass du keine Lust hast. „Doch. Ich will.“ Danach sieht es aber nicht aus. „Ich bin eh zu müde.“ Klar. Um 20:51 sterbe ich schon fast vor Müdigkeit. Besonders, wenn ich Nachmittags noch ein Schläfchen gemacht hab. Ist doch logisch. „Ich dachte nur, dass ich morgen die Frühschicht habe. Aber ich fange erst um neun Uhr an.“ Ah ja. Genau. Das ist die beste Ausrede überhaupt. Du willst nur wieder mit mir schlafen, weil du es wieder einmal nötig hast. Dann höre und sehe ich dich wieder ein Paar Tage nicht mehr. Und dann geht das Spiel von vorne los. „Entscheide du, XMXYH.“ „Fahr einfach nach Hause, ich geh ins Bett.“ „Ich bin schon zu Hause. Was ist denn jetzt los?“ „Nichts, alles bestens.“ „Okay.“ Okay? Sag mal, hast du in deinem verdammten Leben überhaupt mal mit einer Frau gesprochen? ES IST NIEMALS OKAY, WENN WIR SAGEN, DASS ES OKAY IST. Aber gut. Wo du herkommst, gibt es noch mehr. Und diese Menschen hol ich mir. Dich brauche ich nicht.

6.8.17 18:13

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