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Montag, 05. Dezember 2016

Kennt ihr das? Ihr wacht auf, die Sonne scheint, man hat was schönes geplant und es fehlt einem an nichts - und ganz plötzlich geht alles schief? Von einer Sekunde auf die andere? Tja, ich erlebe das eigentlich fast jeden Tag. Ab und zu habe ich nicht mal Lust dazu, in all dem Negativen Zeug nach etwas positivem zu suchen. Es war ja alles okey - die Überstunden hab ich geschluckt, es kommt nunmal vor. Die Beleidigungen hab ich ignoriert. Was ich aber nicht ignorieren konnte - ich wurde nur ausgenutzt. Und es war jedem egal. Ich hatte gehofft, dass sich wenigstens einer für mich einsetzt. Nur einer. Während ich mich für jeden bemüht habe, kam nichts zurück. Nicht einmal ein danke. Einfach nichts. Mir blieb nur eins übrig: kündigen. Und hoffen, dass man diese Menschen, die einen so stark enttäuscht haben, niemals begegnet. Das ist aber nicht meine größte Sorge. Ich habe keine Einnahmequelle mehr. Es sieh auch nicht nach Besserung aus. Wobei sich selbst das vermutlich erledigt hat. Denn: meine Eltern habend sich wieder gestritten. Und wieder muss ich die Wohnung teilen. Wieder habe ich nirgendwo Ruhe. Wieder gehen alle Pläne den Bach unter. Wieder zweifle ich daran, dass ich weitermachen will. Wieder verfalle ich in ein starkes tief und will nur noch alleine sein. Möglich ist mir das jetzt aber nicht mehr. Leider Gottes. Warum ist das aber derzeit so? Ich versuche seit jahren alles positiver zu sehen. Aber ich bin es leid. Ich bin das leben leid.

5.12.16 17:58, kommentieren

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Dienstag, 11. Oktober 2016

Es war ein komisches Gefühl, wieder in der Praxis zu sitzen. Ich war letzte Woche bei ihr. Mir ging es auf Arbeit nicht gut, also Griff ich zum Hörer. Sie nahm ab dem zweiten Piepen ab. "Hallo, ich bin es. Frau xy. Falls Ihnen der Name noch etwas sagt." Sie erkannte mich sofort und vereinbarte einen Termin mit mir. Wir sprachen darüber, was in dem Jahr alles passiert ist. Wie es mir geht und wie ich meine Probleme aus der damaligen Zeit gelöst habe. Ich habe ihr erzählt, dass ich ausgezogen bin. Dass ich aber mit vielen Typen geschlafen, mich wochenlang betrunken und geschnitten habe, konnte ich noch nicht erzählen. Ich hatte viel zu viel Angst vor der Reaktion. Sie sprach viel über meine Eltern.. Aber kaum über mein Hauptproblem. Ich bin Apathisch. Und das soll endlich enden. Ich ertrage diese Leere nicht mehr. Ich darf jetzt entscheiden, ob ich die Therapie weiterführen möchte. Aber ich weiß es einfach nicht. Einerseits habe ich starke Angst. Andererseits weiß ich, dass es der beste Weg ist, um dort rauszukommen. -------- Dieser Geruch. Diese Augen. Diese Lippen. Ich fühle mich geborgen. Hier gehöre ich bin. Das ist mein Platz. Das ist mein Mensch. Ich wusste, dass etwas fehlt. Aber ich habe immer gehofft, dass er es nicht ist. Egal wie oft ich weinend im Bett lag, weil er nicht da war. Ich kam nie auf die Idee, dass ich noch etwas für ihn empfinde. In seiner Nähe fühle ich mich so lebendig. Doch sobald ich ihn aus meinen Augen verliere, verliere ich mich. Es ist, als würde ich für einen kurzen Moment fliegen. Und innerhalb von Sekunden tief fallen. Was macht er mit mir? Wie kann so etwas existieren? Ich weiß, dass ich ohne ihn Leben kann. Ich weiß aber auch, dass ich dann nicht wirklich glücklich bin. Dass er mir alles auf der Welt bedeutet und ich mehr von ihm will. Ist das Liebe? Oder werde ich nur verrückt?

11.10.16 19:36, kommentieren